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"private collection" : Tags : attraction
hätte er geschwiegen . . .
er fing an, sie zu streicheln.
sie fing an, nichts dagegen zu haben. so. der zufriedene herr mit glatze ist nun auch hier angekommen. acht wochen hat der gute gebraucht, und wie musste ich ihm hinterherlaufen! nun steht er anderthalbmeter entfernt von meinem schreibtisch und ich hoffe, er schafft es, mein ästhetisches empfinden nachhaltig zu formen.
und nun wollen Sie ausgerechnet dieses handy, obwohl Sie nicht einmal einen elektroherd bedienen können?
ja. außerdem haben Sie nicht zugehört: ich kann meinen elektroherd sehr wohl bedienen, ich habe nur keine lust, gebrauchsanleitungen zu lesen, und kaufe deswegen kein neues gerät. aber eben wollten Sie doch noch ein ganz einfaches modell, stimmt's? ja. und in diesem steckt mehr technik als in dem, das Ihnen zu 'technisch' ... es sah zu technisch aus, das ist was anderes. ... und es ist kompliziert, die meisten funktionen werden Sie nicht nutzen. egal. es ist schwarz, es ist schön und liegt gut in der hand. wo ist eigentlich herr g.? der wusste übrigens, wie man handys verkauft. wie bitte? er fragte beispielsweise, ob es mit männern nicht ähnlich sei: die schönen könnten halt etwas komplizierter daherkommen und ein paar unnütze funktionen aufweisen, die zum studium der gebrauchsanweisung anregen. er erklärt mir ausführlichst, warum er an diesem wochenende keine zeit für die gemeinsame arbeit habe. ich reagiere erfreut und nenne ein paar dinge, die ich stattdessen tun werde. kurz darauf wirft er mir vor, dass ich zuviel anderes am hut hätte. wie bitte? wie wär's mit ein wenig logik?
ob bei mir männer auch noch für anderes als logik zuständig wären? sagen wir so: um aus der masse der neutren hervorzutreten, wäre das eine notwendige, wenn auch nicht hinreichende bedingung. er legt auf. gespräch über den abwesenden herrn p. und die kommasetzung.
der (heftige) streit habe nichts weiter zu bedeuten. hier brächen sich halt kulturelle unterschiede bahn, die quer lägen zu den disparaten kulturen, in denen bei uns männer und frauen aufwachsen und die wir zu tolerieren bereit seien. auf milieutheoretiker/innen habe sie jedenfalls keine lust.
schnee im zimmer und kalte schultern.
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